Der Körper hat für Wasser keinen Speicher. Über Urin, Haut, Atmung und Verdauung geht laufend Flüssigkeit verloren, beim Training über Schweiß deutlich mehr. Diese Verluste sind kontinuierlich — die Zufuhr ist es nicht. Deshalb schwankt die Bilanz über den Tag.
Bei gesunden Menschen regelt der Durst das zuverlässig. Er ist kein Notsignal, das erst bei bestehendem Mangel anspringt, sondern Teil eines fein arbeitenden Regelkreises. Relevant wird ein Defizit erst ab etwa zwei Prozent Körpermasseverlust: ab dort sinken Kraft- und Ausdauerleistung messbar.